Zeller-Gösseck-Kaisertal-Zeller

Perfektes Wetter war angesagt, und ein paar Höhenmeter sollten es auch sein: Das Gösseck wurde ausgewählt, der höchste Gipfel der Eisenerzer Alpen. Wegen der zu erwartenden hohen Temperaturen war ein früher Start angesagt (07:00), was einem der geplanten Mitstreiter etwas zu wenig Schlaf war und er eher kurzfristig absagte („Wir warten schon unten!“-„Sch*****“).

Kurze Autofahrt später waren wir auch schon am Parkplatz kurz vorm Zeller.

Pano_Reintingmassiv

…und starteten bei sehr angenehmen Temperaturen in den Bechlgraben, um kurz danach nach links auf den Grat Richtung Rumpeleck abzuzweigen. Der Weg dort ist zwar unmarkiert, aber leicht zu finden. Trotz ca. 15°C floss der Schweiss schon bald in Strömen, wenigstens war der Großteil des Weges im Schatten. Unterwegs ergab eine Überschlagsrechnung, dass der geplante Rückweg über Klauen-Rammelhütte-Kammern zeitmässig mit unserem Abendprogramm kollidiert, aber am Gipfel sehen wir weiter…

Nach dem Rumpeleck dann Sonnencreme aufgelegt, da der weitere Weg sehr sonnenexponiert war, und einige Zeit später (3 Std Gesamtaufstieg) standen wir am Gipfel des Gössecks. Perfektes Wetter, wunderbare Fernsicht (Eisenerzer Reichenstein, Wildfeld, Hochschwabmassiv etc.), sehr schön.

Viele Fotos (Thomas mit D90, ich mit Ixus)und eine kleine Jause später gings weiter Richtung Siebenbründl, am Weg noch viele Steinböcke gesehen, fotografiert und bewundert.

Da, wie schon erwähnt, der ursprünglich geplante Abstieg zeitmässig nicht zu schaffen war, entschieden wir uns für den Abstieg durchs Kaisertal. Jetzt weiss ich immerhin auch, was ein schwarzer Punkt bei einer Wegkennzeichnung zu bedeuten hat. Wenig Markierungen, sehr schwierige Wegfindung, bei Fehlern findet man sich gleich mal in *wirklich* unwegsamen Gelände wieder, alles in allem kein Spass, allerdings hatten wir insofern Glück, dass das hohe Gras wenigstens trocken war, sonst wärs wohl deutlich schneller und ungesunder bergab gegangen….

Und landschaftlich wars eh schön.
Und heiss. Und die Wasservorräte waren zu Ende. Durst.
Eine ziemlich lange Qual später (2 Std., 1100hm) kamen wir dann endlich auf einen bequem zu gehenden Forstweg, und der weitere Rückweg zum Auto war trotz großteils Asphalt vergleichsweise eine Erholung.

Fotos sind teilweise etwas korrigiert und beschnitten

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