Thailand – Phuket

Zusammenfassung eines 3-wöchigen Thailandurlaubes:

Teil 1 von 6: Anreise/Phuket

Seit einem halben Jahr freuen wir uns schon auf diesen Urlaub – endlich ist es soweit, wir fliegen von Graz nach Frankfurt um dort mit Thai Airways in einem A380 nach Bangkok zu fliegen. Durchaus beeindruckend, so ein großes Flugzeug, und ausgesprochen gutes Essen gab es auch, eine Einstimmung auf die vielen Currys, die uns noch erwarten.

Der Anschlussflug von Bangkok nach Phuket (etwas über einer Stunde Flugzeit) barg dann noch eine Überraschung: Nach dem größten dürfen wir auch mit dem zweitgrößten Passagierflugzeug der Welt fliegen – für diese 800 km bekommen wir einen Platz in  einer Boeing 747-400 – für dieses Flugzeug wird die Landebahn in Phuket dann schon recht kurz…

Das im Vorfeld organisierte (und stark überteuerte) Taxi hat uns auch schon erwartet, und nach einer weiteren Stunde Fahrtzeit dürfen wir, schon etwas erschöpft, endlich das erste Hotel beziehen.
Dieses ist sehr nett, ein großes sauberes Zimmer mit großem Balkon, aber da der Jetlag ist in dieser Richtung etwas gemein ist – gefühlt ist es 4 Uhr in der Früh nach wenig Schlaf, tatsächlich ist die Ortszeit aber 10:00 Uhr vormittag – machen wir erstmal ein kleines Nickerchen *schnarch*

Stunden später….Hunger.

Ein kleiner Spaziergang durch die nähere Umgebung, wir steuern die Hauptstraße an, in Richtung eines empfohlenen Restaurants – und bleiben bei einer Garküche mit nur der notwendigsten Ausstattung hängen. Das Essen war, nicht zum letzten Mal in Thailand, hervorragend… Am Abend spazieren wir noch zum Strand – der wäre ja Luftlinie gar nicht weit weg, aber ein riesiges Resort zwischen Strand und unserem Hotel erfordert einen größeren Umweg…

Der nächste Tag – Moped ausleihen – Linksverkehr, beim ersten Rechts-Abbiegen natürlich auf der falschen Seite weitergefahren, aber den Fehler bemerkt man schnell…Um uns etwas einzugewöhnen gehen wir auch diesen Tag gemütlich an und fahren nach Kata Noi (Kata Süd), dieser Strand ist deutlich ruhiger als die nördlicheren – trotzdem gibt es drei Schirm-Reihen. Aber von diesen ist nur ein Teil belegt, und so kann man sich bei einem Bier gut vom Jet Lag erholen.


Größere Kartenansicht

Wenig später, wir haben genug vom herumliegen, starten wir nach etwas Kartenlektüre zu einem „Sunset-Viewpoint“, etwa 15 Mopedminuten entfernt. Der Linksverkehr ist noch immer eine Herausforderung, aber schlussendlich finden wir den Ort, Reisebusse voller Touristen zeigen uns, dass wir richtig sind. Der Sonnenuntergang ist durch ein paar Wolken etwas eingeschränkt, aber trotzdem nett. Sieht in Griechenland aber auch nicht anders aus.
Im Anschluss kaufen wir uns bei den dortigen Verkaufsständen noch ein paar T-Shirts, so günstige Preise sahen wir den ganzen restlichen Urlaub nicht mehr.

Im Dunkeln gehts dann wieder zurück zu unserem Hotel, wir finden ein anderes Restaurant und dort wieder ein ganz ausgezeichnetes Curry. Für den nächsten Tag buchen wir nach einer Empfehlung eines Kollegen noch einen Ausflug für den nächsten Tag – unter anderem nach “James Bond Island”…

Am nächsten Tag holt uns nach dem Frühstück wie vereinbart, fast pünktlich, der obligate Minibus – mit brutaler Klimaanlage – ab und bringt uns zum Hafen von Phuket-Town.
Hier warten schon einige Boote des Veranstalters “Phuket Patri Tours” auf Gäste, mithilfe unserer Sticker werden wir effizient dem richtigen Boot zugewiesen und bekommen in schwer verständlichem Englisch eine kurze Vorbereitung auf das Tagesprogramm.
Das erste Ziel ist Panak Island, dort steigen wir in ein Schlauchkanu um, und ein “Guide” paddelt uns durch eine Höhle – nach dem sehr niedrigem Ausgang, wir liegen flach im Kanu, öffnet sich eine Art See im Inneren der Insel, rundherum nur steile Felswände – trotz vieler Kanus super ruhig und wunderschön. Wir werden noch ein bisschen herumgepaddelt, sehen einen fixen Bewohner, einen motorbootgeschädigten Affen, und der Guide bereitet uns schon auf eine längere (10 min) Wartezeit vor, da der Ausgang aus dieser Lagune flutbedingt nicht mehr passierbar ist. 2 Minuten später versuchen wir es trotzdem, der Durchgang ist tatsächlich nur mehr ca. 30 cm hoch, das Kanu bleibt stecken, nur wenige Millimeter bleiben zwischen Knie und Fels. Doch dann lässt der Guide etwas Luft aus dem Boot, und schon gehts durch :-). De Höhle selbst ist auch recht imposant, riesige Tropfsteinformationen werden von den Stirnlampen effektvoll beleuchtet…

Danach gehts mit dem großen Boot weiter nach Hong-Island, hier wiederholt sich im großen und ganzen der Ablauf wie bei der letzten Insel, die Felsformationen etwas anders, aber nicht weniger eindrucksvoll.

Inzwischen hat sich schon der Hunger gezeigt, wie versprochen wurde in der Zwischenzeit ein Essen angerichtet. Frauen und Kinder zuerst – es war aber genug für alle da.

Das nächste Ziel ist Khao Ping Kan, besser bekannt als die „James Bond-Insel“, basierend auf ein paar Szenen aus „Der Mann mit dem goldenen Colt„. Hier bleiben in erster Linie die unglaublichen Menschenmassen und die vielen Ramschverkaufsstände  in Erinnerung.

Wir haben genau eine halbe Stunde Zeit, was gerade ausreicht um die kleine Insel auf den Touristenpfaden zu erkunden, danach geht wieder per Taxi-Longtailboot zu unserem Ausflugsschiff, das 200m vor der kleinen Anlegestelle ankert. Danach gehts nach einer kleinen Abkühlungs-Schwimm-Pause in einer kleinen Bucht von Naka Island wieder Richtung Phuket-Town.

Abends finden wir ein wirklich scharfes Curry, eines der wenigen Gerichte, bei denen sich der Wunsch nach „extra spicy“ erfüllt, und das fast schon obligate Bananen-Pancake-Desert.

Der nächste Tag bringt in zuerst ein spitzenmässiges, grenzwertig großes, Dim-Sum-Frühstück. Alle Körbchen am Bild samt Suppe und Kaffee um umgerechnet 8 Euro – Fair. So gestärkt machen wir uns auf zur Fahrt zum großen Buddha am höchsten Punkt der Insel. Noch nicht fertiggestellt, aber trotzdem beeindruckend.Der Ausblick ist auch ganz nett, und wie fast überall auf der Insel gibt es frische Kokosnüsse.

Im Anschluss fahren wir noch etwas über die Insel, besichtigen Karon-Beach, ein Strand, der bei einem Tsunami 2004 stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, und fahren noch zur „Sündenmeile“ in Patong, tagsüber aber recht harmlos.

Hier noch ein kurzer Zusammenschnitt:

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Nach 4 Nächten auf Phuket sind wir nun genug akklimatisiert, weiter gehts nach Koh Phi Phi…

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