Ankogel – Osnabrücker Hütte

Angedacht war irgendeine Hochtour mit Hüttenübernachtungen, Robert hat dann den Ankogel vorgeschlagen, und das wurde dann mangels Alternativen und besseren Wissens auch akzeptiert.

Also sind wir am Freitag gegen Mittag in Graz Richtung Maltatal aufgebrochen. Der Parkplatz an der Kölnbreinsperre (1903m) bot schon mal einen interessanten Ausblick auf den Staudamm, doch wir machten uns zügig auf den Weg, um vor Einbruch der Dunkelheit die Osnabrücker Hütte (2022m) zu erreichen, wo wir dann auch übernachteten.

Track Tag 1:

Am Morgen darauf wie üblich frühe Tagwache, und nach dem Frühstück gings bei dichtem Nebel los in Richtung unseres Tagesziels, dem Ankogel(3250m). Unser Anstieg verlief zunächst über Weg 502, um am Fallboden nach recht auf Weg 538 abzuzweigen. Ungefähr dort ist schliesslich auch das Ende der Wolkendecke erreicht, über uns strahlend blauer Himmel, unter uns ein Wolkenmeer.

Stetig steiler ansteigend aber unschwierig kommen wir nach 2:20 Std und 740hm ab Start schliesslich auf das Kleinelendkees, wo die Eisen, wichtiger aber die Sonnenbrillen, angelegt werden. Die nächsten 1:40 Std „spazieren“ wir über den Gletscher

Nun beginnt der schwierigere Teil, am Gipfelgrat ist leichte Kletterei erforderlich, mit den zusätzlich noch vereisten Stellen sorgt diese Passage für etwas Nervenkitzel.  Mit dem Seil wird das Stück dann etwas entschärft.

Nach weiteren ca. 1:20Std erreichen wir dann das Gipfelkreuz, und der dort gebotene Ausblick entschädigt für alle durchgemachten Strapazen 🙂

Uns Abstieg über die Westseite ist dann anfangs etwas schwieriger und sehr steil, man kommt dann aber bald auf den Goslarer Weg, dem wir bis zur Osnabrücker Hütte zurück folgen. Nach insgesamt fast 11 Std. unterwegs habenn wir dort dann kurz nach dem Abendessen auch keine nennenswerten Einschlafprobleme…

 

Track Tag 2:

Für den nächsten Tag hatten wir ursprünglich die Hochalmspitze anvisiert, doch ein kurzer Fitnesscheck ergab ein No-Go für dieses Vorhaben. Also gings wieder zurück zum Parkplatz, aber immerhin nicht entlang des Großelendbachs, sondern über die Schwarzhornseen, die Zwischenelendscharte, und das Steinkar entlang des Kleinelendbaches, um bei der Kleinelendbrücke wieder am Stausee zu landen.

Track Tag 3:

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